Ihre Conversion-Rate-Ergebnisse verstehen
Diese Kennzahlen beschreiben dieselbe zugrunde liegende Beziehung aus zwei Blickwinkeln — eine Rate und ihren Kehrwert —, jeweils nützlich für unterschiedliche Planungsfragen.
| Kennzahl | Was sie aussagt |
|---|---|
| Conversion-Rate | Der Prozentsatz der Besucher, die während des gemessenen Zeitraums die gewünschte Zielhandlung abgeschlossen haben. |
| Benötigte Besucher pro Conversion | Im Durchschnitt, wie viel Traffic nötig ist, um eine Conversion zu erzeugen — nützlich zur Abschätzung des Traffic-Bedarfs, um ein Conversion-Ziel zu erreichen. |
- Typische Conversion-Rates variieren stark nach Branche, Traffic-Quelle, Gerät und dem spezifischen gemessenen Ziel — es gibt keinen einzigen universellen Richtwert, und Vergleiche sind am aussagekräftigsten gegenüber dem eigenen historischen Trend eines Unternehmens oder kontrollierten A/B-Tests.
- Dieser Rechner berechnet eine einfache aggregierte Conversion-Rate; er schlüsselt Ergebnisse nicht nach Segment (Traffic-Quelle, Gerät, neuer vs. wiederkehrender Besucher) auf, was bedeutsame, in der gemischten Zahl verborgene Unterschiede aufdecken könnte.
Was ist die Conversion-Rate?
Die Conversion-Rate ist der Prozentsatz der Besucher einer Website, App oder Landingpage, die während eines gemessenen Zeitraums eine bestimmte gewünschte Handlung abschließen — üblicherweise einen Kauf, eine Anmeldung, das Absenden eines Formulars oder ein anderes definiertes Ziel. Sie ist eine der fundamentalsten Kennzahlen im digitalen Marketing und in der Web-Analyse und dient dazu zu bewerten, wie effektiv Traffic in das vom Unternehmen gewünschte Ergebnis umgewandelt wird.
Die Conversion-Rate wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der Besucher (oder Sitzungen) geteilt und das Ergebnis als Prozentsatz ausgedrückt wird. Die Kehrwert-Zahl — benötigte Besucher pro Conversion — formuliert dieselbe Beziehung als durchschnittlich benötigten Traffic um, um eine Conversion zu erzeugen, was für die Traffic- und Budgetplanung nützlich ist.
Die Conversion-Rate ist stark kontextabhängig: Was als 'Conversion' zählt, die Traffic-Quelle, der Gerätetyp und die Branche beeinflussen alle die typischen Raten erheblich, weshalb die Conversion-Rate am nützlichsten ist, wenn sie konsistent im Zeitverlauf verfolgt und mit der eigenen historischen Basislinie eines Unternehmens oder A/B-Test-Ergebnissen verglichen wird, gemäß gängiger Praxis der Web-Analyse und Usability-Forschung, wie sie etwa von der Nielsen Norman Group veröffentlicht wird.
So verwenden Sie diesen Conversion-Rate-Rechner
- Geben Sie die Gesamtzahl der Besucher (oder Sitzungen) für den zu messenden Zeitraum ein.
- Geben Sie die Gesamtzahl der Conversions ein — die Anzahl der Besucher, die die gewünschte Zielhandlung abgeschlossen haben.
- Lesen Sie die resultierende Conversion-Rate als Prozentsatz sowie die durchschnittliche Zahl der Besucher, die nötig ist, um eine Conversion zu erzeugen, ab.
Die Formel hinter der Conversion-Rate
Die Conversion-Rate wird berechnet, indem die Gesamt-Conversions durch die Gesamtbesucher geteilt und mit 100 multipliziert werden, um sie als Prozentsatz auszudrücken. Bei beispielsweise 750 Conversions aus 25.000 Besuchern ergibt sich eine Conversion-Rate von (750 ÷ 25.000) × 100 = 3%.
Die benötigten Besucher pro Conversion sind die umgekehrte Beziehung: Gesamtbesucher geteilt durch Gesamt-Conversions, was im Durchschnitt zeigt, wie viel Traffic nötig ist, um eine Conversion zu erzeugen. In diesem Beispiel sind es 25.000 ÷ 750 ≈ 33,3 Besucher pro Conversion.
Häufige Fehler
- Conversion-Rates über unterschiedliche Definitionen von 'Conversion' hinweg (z. B. eine Newsletter-Anmeldung vs. ein abgeschlossener Kauf) zu vergleichen, als wären sie dieselbe Kennzahl.
- Schlussfolgerungen aus einer kleinen Stichprobe von Besuchern oder Conversions zu ziehen, bei der Zufallsschwankungen eine irreführende Rate ergeben können — statistische Signifikanz ist wichtig, besonders bei A/B-Test-Vergleichen.
- Eine gemischte Conversion-Rate über sehr unterschiedliche Traffic-Quellen oder Geräte hinweg zu verwenden, ohne zu prüfen, ob ein Segment die Gesamtzahl nach unten (oder oben) zieht.
- Anzunehmen, eine niedrige Conversion-Rate signalisiere immer ein Problem, ohne auch Besucherabsicht und Traffic-Qualität zu berücksichtigen — manche Traffic-Quellen sind von Natur aus intentionsschwächer als andere.
Häufig gestellte Fragen
Wie berechnet man die Conversion-Rate?
Die Conversion-Rate wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions (abgeschlossene Zielhandlungen) durch die Gesamtzahl der Besucher geteilt und das Ergebnis dann mit 100 multipliziert wird, um es als Prozentsatz auszudrücken.
Was ist eine gute Conversion-Rate?
Typische Conversion-Rates variieren erheblich nach Branche, Traffic-Quelle, Gerätetyp und der spezifischen als 'Conversion' gemessenen Handlung, sodass es keinen einzigen universellen Richtwert gibt. Die Conversion-Rate konsistent im Zeitverlauf zu verfolgen und mit der eigenen historischen Basislinie oder kontrollierten Tests zu vergleichen, ist im Allgemeinen aussagekräftiger als der Vergleich mit einem externen Durchschnitt.
Was zählt als 'Conversion'?
Eine Conversion ist jede spezifische Handlung, die ein Unternehmen als Ziel für eine bestimmte Seite oder Kampagne definiert — gängige Beispiele sind ein abgeschlossener Kauf, das Absenden eines Formulars, eine Kontoanmeldung oder ein Abonnement. Die Definition sollte vor der Messung konsistent festgelegt werden, da der Vergleich von Raten mit unterschiedlich definierten Conversions nicht aussagekräftig ist.
Wie hängt die Conversion-Rate mit anderen Marketingkennzahlen zusammen?
Die Conversion-Rate ist eng mit den Kosten pro Akquise (CPA) und der Werbeausgabenrendite (ROAS) verknüpft, da eine höhere Conversion-Rate typischerweise die Kosten für die Gewinnung jedes Kunden aus einer bestimmten Traffic- oder Werbeausgabenmenge senkt. Sie wird üblicherweise gemeinsam mit diesen Kennzahlen analysiert, nicht isoliert.
Quellenangaben
- Nielsen Norman Group. Conversion rate and usability research methodology. nngroup.com.
- Interactive Advertising Bureau (IAB). Digital advertising measurement guidelines. iab.com.
- Kotler P, Keller KL. Marketing Management. 15th ed. Pearson, 2016.