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🏋️ Trägerlast-Rechner

Dieser Trägerlast-Rechner wendet die Statik des frei aufliegenden Trägers auf eine gleichmäßig verteilte Last (UDL) und Spannweite an und gibt die Auflagerkraft, das maximale Biegemoment, die maximale Querkraft und die Gesamtlast aus. Es ist eine erläuternde statische Schätzung — die endgültige Trägerbemessung muss von einem zugelassenen Tragwerksplaner oder gegen die örtliche Bauordnung überprüft werden.

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Trägerlast-Ergebnisse verstehen

Dies sind innere Kraftbeanspruchungen, keine Trägergröße — sie müssen gegen die konkreten Biege-, Querkraft- und Durchbiegungskapazitäten der betrachteten Trägergröße und des Materials geprüft werden (siehe den Trägerdurchbiegungs-Rechner für die Gebrauchstauglichkeitsprüfung).

  • Auflagerkraft, Querkraft und Moment skalieren linear bzw. quadratisch mit der Spannweite — eine Verdopplung der Spannweite vervierfacht das Biegemoment bei gleicher UDL, weshalb Träger mit langer Spannweite überproportional tiefere oder stärkere Querschnitte benötigen.
  • Dieser Rechner setzt einen frei aufliegenden Träger mit einer einzigen gleichmäßig verteilten Last voraus. Einzellasten (etwa eine auf dem Träger auflagernde Stütze), auskragende Enden oder durchlaufende Mehrfeldträger erfordern andere Formeln.

Was berechnet ein Trägerlast-Rechner?

Ein Trägerlast-Rechner wendet die Standardgleichungen der Statik für einen frei aufliegenden Träger an — einen, der an jedem Ende auf einem Auflager ruht, ohne Einspannung oder Durchlaufwirkung — der eine gleichmäßig verteilte Last (UDL) trägt, das heißt eine gleichmäßig über die volle Länge des Trägers verteilte Last statt einer punktuell konzentrierten. Aus der UDL und Spannweite leitet er die Auflagerkraft an jedem Auflager, das maximale innere Biegemoment, die maximale innere Querkraft und die getragene Gesamtlast ab.

Diese vier Werte sind die üblichen Beanspruchungs-Ausgaben, die als Ausgangspunkt für die Trägerbemessung dienen: Das maximale Moment wird mit der Biegekapazität eines Trägers verglichen, die maximale Querkraft mit seiner Querkraftkapazität und die Auflagerkräfte mit dem, was die tragenden Stützen, Wände oder Fundamente tragen können müssen.

So verwenden Sie diesen Trägerlast-Rechner

  1. Geben Sie die gleichmäßig verteilte Last (UDL) in Kilonewton pro Meter ein — dies ist die Last pro laufendem Meter Träger, bereits aus etwaiger Flächenlast und anteiliger Breite umgerechnet (siehe den Trägerspannweiten-Rechner, falls Sie dies zuerst ableiten müssen).
  2. Geben Sie die Spannweite des Trägers ein — die lichte horizontale Strecke zwischen seinen beiden Auflagern.
  3. Lesen Sie die Auflagerkraft (die Kraft, die jedes Auflager aufnehmen muss), das maximale Biegemoment (in Feldmitte), die maximale Querkraft (an den Auflagern) und die vom Träger getragene Gesamtlast ab.
  4. Bringen Sie diese Beanspruchungswerte zu einer Spannweitentabelle, einem Bemessungswerkzeug für technisches Holz oder einem zugelassenen Tragwerksplaner, um eine ausreichende Trägergröße und ein ausreichendes Material zu bestätigen oder zu wählen.

Die Formel hinter der Trägerlast-Statik

Gesamtlast = w × L
Auflagerkraft R = w × L ÷ 2
Maximale Querkraft V = w × L ÷ 2
Maximales Moment M = w × L² ÷ 8

Für einen frei aufliegenden Träger unter einer gleichmäßig verteilten Last w über Spannweite L ergibt die Statik: jede Auflagerkraft R = wL ÷ 2 (aus Symmetrie geht die Hälfte der Gesamtlast auf jedes Auflager); die Gesamtlast = wL; die maximale Querkraft V = wL ÷ 2 (direkt an den Auflagern auftretend, zahlenmäßig gleich der Auflagerkraft); und das maximale Biegemoment M = wL² ÷ 8 (in Feldmitte auftretend, wo die Querkraft null durchläuft).

Rechenbeispiel (Standardwerte des Rechners): w = 7,3 kN/m über eine Spannweite L = 3,66 m. Gesamtlast = 7,3 × 3,66 ≈ 26,72 kN. Auflagerkraft R = 7,3 × 3,66 ÷ 2 ≈ 13,36 kN. Maximale Querkraft V = 13,36 kN (gleich R). Maximales Moment M = 7,3 × 3,66² ÷ 8 ≈ 12,22 kN·m.

Häufige Fehler

  • Eingabe einer Flächenlast (kPa) direkt als UDL (kN/m) ohne vorherige Multiplikation mit der anteiligen Breite — dies sind unterschiedliche Einheiten, und der Umrechnungsschritt (siehe den Trägerspannweiten-Rechner) darf nicht übersprungen werden.
  • Annahme, dass das maximale Moment am Auflager statt in Feldmitte auftritt — für einen frei aufliegenden Träger unter UDL ist das Moment an den Auflagern null und in der Mitte maximal, das Gegenteil der Querkraft.
  • Verwendung dieser Formel für frei aufliegende Träger unter UDL für einen Träger mit einer tatsächlichen Einzellast (z. B. eine von oben auflagernde Stütze), die eine andere Momentformel benötigt.
  • Stopp bei der Lastberechnung, ohne auch die Durchbiegung zu prüfen — ein Träger kann eine Festigkeitsprüfung auf Moment und Querkraft bestehen und sich dennoch stärker durchbiegen (senken) als für die von ihm getragenen Ausbauten akzeptabel ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Formel für das maximale Biegemoment eines frei aufliegenden Trägers?

Für einen frei aufliegenden Träger unter einer gleichmäßig verteilten Last w über Spannweite L beträgt das maximale Biegemoment M = wL² ÷ 8, auftretend in Feldmitte des Trägers.

Wie berechnet man die Auflagerkraft an einem Träger?

Für einen frei aufliegenden Träger, der eine symmetrische gleichmäßig verteilte Last trägt, entspricht jede Auflagerkraft der Hälfte der Gesamtlast: R = wL ÷ 2, wobei w die Last pro Längeneinheit und L die Spannweite ist.

Was ist der Unterschied zwischen Querkraft und Biegemoment in einem Träger?

Die Querkraft ist die innere Kraft, die dazu neigt, einen Teil des Trägers vertikal an einem benachbarten Teil vorbeigleiten zu lassen; sie ist an den Auflagern eines frei aufliegenden Trägers unter UDL maximal. Das Biegemoment ist die innere Kraft, die dazu neigt, den Träger zu biegen (verdrehen); es ist für denselben Lastfall in Feldmitte maximal.

Bedeutet ein höheres Biegemoment immer, dass ein Träger versagt?

Nicht für sich allein — das Biegemoment muss gegen die tatsächliche Momentkapazität des Trägers verglichen werden, die von seiner Querschnittsgröße, seinem Material und seiner zulässigen Biegespannung abhängt. Dieser Rechner gibt nur die Beanspruchung an; die Kapazität ist eine separate Berechnung, spezifisch für den betrachteten Träger.

Ist dieser Rechner ein Ersatz für einen Tragwerksplaner?

Nein. Er wendet Standardstatikformeln als erläuternde Schätzung an. Die endgültige Trägerbemessung und jede tragende statische Entscheidung sollten von einem zugelassenen Tragwerksplaner überprüft oder gegen die geltende örtliche Bauordnung geprüft werden.

Quellenangaben

  1. Standardstatik für einen frei aufliegenden Träger unter gleichmäßig verteilter Last (Auflagerkraft-, Querkraft- und Biegemomentgleichungen), wie in Lehrbüchern der technischen Statik und Festigkeitslehre behandelt.
  2. American Wood Council (AWC) — Konventionen der Bemessung nach zulässiger Spannung zum Vergleich von Biegemoment- und Querkraftbeanspruchung mit der Kapazität von Holzträgern.
  3. International Code Council (ICC) — International Residential Code (IRC), Bestimmungen zu statischen Bemessungslasten.

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