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🧊 Dämmrechner

Dieser Dämmrechner schätzt die Dämmstärke, die zum Erreichen eines Ziel-R-Werts mit einem bestimmten Material erforderlich ist. Grundlage sind veröffentlichte typische Werte für den R-Wert je Zoll bei Glaswollematten, Einblaszellulose, geschlossenzelligem Sprühschaum und Hartschaumplatten.

Zuletzt geprüft: 2026-07-07
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Typischer R-Wert je Zoll nach Material

Der R-Wert je Zoll ist ein veröffentlichter typischer Mittelwert für die jeweilige Dämmstoffart; der genaue Wert eines konkreten Produkts sollte dem Datenblatt entnommen werden, da Rohdichte, Einbauweise und Alterung ihn verschieben können.

MaterialTypischer R-Wert je Zoll
Glaswollematte≈3,2
Einblaszellulose≈3,5
Geschlossenzelliger Sprühschaum≈6,5
Hartschaumplatte≈5,0
  • Diese Werte für den R-Wert je Zoll sind häufig zitierte mittlere Richtwerte für die jeweilige Dämmstoffkategorie; die tatsächliche Leistung hängt von Hersteller, Rohdichte und Ausführungsqualität ab (Fugen und Zusammendrücken mindern den wirksamen R-Wert) und kann sich mit Alter und Feuchteeinwirkung leicht verändern.
  • Ziel-R-Werte für Dachböden, Wände, Böden und andere Bauteile werden in der Regel durch örtliche Energieeinsparvorschriften festgelegt und unterscheiden sich je nach Klimazone; ziehen Sie daher die geltende Vorschrift (in den USA etwa den IECC) oder die Empfehlung einer Energieberatung heran, statt einen einheitlichen Zielwert zu unterstellen.

Was leistet ein Dämmrechner?

Ein Dämmrechner schätzt die Dämmstärke, die zum Erreichen eines Ziel-R-Werts (eines Maßes für den Widerstand gegen Wärmestrom) mit einem bestimmten Material nötig ist, und stützt sich dabei auf veröffentlichte typische Werte für den R-Wert je Zoll gängiger Dämmstoffe. Der R-Wert je Zoll unterscheidet sich erheblich zwischen den Materialien, da die einzelnen Dämmstoffarten Luft unterschiedlich einschließen, verschiedene Zellstrukturen aufweisen oder den Wärmetransport auf andere Weise begrenzen.

Die hier verwendeten mittleren Werte für den R-Wert je Zoll — etwa 3,2 für Glaswollematten, 3,5 für Einblaszellulose, 6,5 für geschlossenzelligen Sprühschaum und 5,0 für Hartschaumplatten — sind häufig zitierte Richtwerte. Der tatsächliche R-Wert je Zoll hängt vom konkreten Produkt, von der Rohdichte und von der Ausführungsqualität ab; die Hersteller geben den exakt geprüften R-Wert je Zoll auf der Verpackung oder im Datenblatt an.

So verwenden Sie diesen Dämmrechner

  1. Geben Sie die zu dämmende Fläche in Quadratmetern ein.
  2. Geben Sie den angestrebten Gesamt-R-Wert ein (prüfen Sie die Mindestwerte der örtlichen Energieeinsparvorschriften für Ihre Klimazone und den jeweiligen Anwendungsfall, etwa Dachboden, Wand oder Boden).
  3. Wählen Sie den Dämmstoff — Glaswollematte, Einblaszellulose, geschlossenzelliger Sprühschaum oder Hartschaumplatte.
  4. Lesen Sie die erforderliche Dicke in Zoll und Millimetern ab, mit der sich der Ziel-R-Wert beim typischen R-Wert je Zoll des gewählten Materials erreichen lässt.

Die Formel hinter der Dämmstärke

Dicke (in) = Ziel-R-Wert ÷ R-Wert je Zoll
Dicke (mm) = Dicke (in) × 25,4

Die erforderliche Dicke in Zoll entspricht dem Ziel-R-Wert geteilt durch den R-Wert je Zoll des Materials. Anschließend wird dieser Wert mit der exakten Umrechnung 1 Zoll = 25,4 mm in Millimeter überführt.

Rechenbeispiel: Um R-20 mit einer Glaswollematte (R-3,2 je Zoll) zu erreichen, beträgt die erforderliche Dicke 20 ÷ 3,2 = 6,25 Zoll (etwa 159 mm). Derselbe Zielwert R-20 erfordert mit geschlossenzelligem Sprühschaum (R-6,5 je Zoll) lediglich 20 ÷ 6,5 ≈ 3,08 Zoll (etwa 78 mm), da Sprühschaum einen höheren R-Wert je Zoll aufweist.

Häufige Fehler

  • Einen pauschalen R-Wert je Zoll zu verwenden, statt den für das tatsächlich eingebaute Produkt geprüften und veröffentlichten Wert anzusetzen.
  • Mattendämmung in einen flacheren Hohlraum zu pressen, als es ihrer Auslegung entspricht, wodurch der tatsächliche R-Wert unter den Nennwert fällt.
  • Fugen, Zusammendrücken und Wärmebrücken an den Rahmenhölzern zu übersehen, die den wirksamen R-Wert des Gesamtbauteils spürbar unter den nominellen Wert je Zoll drücken können.
  • Anzunehmen, für jeden Gebäudeteil gelte derselbe Ziel-R-Wert — für Dachböden, Wände und Böden gelten je nach Klimazone üblicherweise unterschiedliche Mindestwerte.

Häufig gestellte Fragen

Wie dick muss die Dämmung für R-20 sein?

Das hängt vom R-Wert je Zoll des Materials ab. Eine Glaswollematte (≈R-3,2/Zoll) benötigt für R-20 etwa 6,25 Zoll, während geschlossenzelliger Sprühschaum (≈R-6,5/Zoll) nur rund 3,1 Zoll erfordert, da er einen höheren R-Wert je Zoll besitzt.

Welcher Dämmstoff hat den höchsten R-Wert je Zoll?

Unter den hier verglichenen Materialien weist geschlossenzelliger Sprühschaum den höchsten typischen R-Wert je Zoll auf (rund 6,5), gefolgt von Hartschaumplatten (rund 5,0), Einblaszellulose (rund 3,5) und Glaswollematten (rund 3,2).

Welchen R-Wert brauche ich für meinen Dachboden?

Ziel-R-Werte für Dachböden, Wände und Böden werden durch örtliche Energieeinsparvorschriften festgelegt und unterscheiden sich deutlich je nach Klimazone — prüfen Sie daher die geltende Bau- oder Energievorschrift (in den USA etwa den IECC) auf den in Ihrer Region geforderten Mindestwert, statt von einem einheitlichen Wert auszugehen.

Verringert das Zusammendrücken einer Glaswollematte ihren R-Wert?

Ja. Eine Glaswollematte ist für eine bestimmte unkomprimierte Dicke ausgewiesen; wird sie in einen flacheren Hohlraum gepresst, als sie vorgesehen ist, sinkt ihr tatsächlich eingebauter R-Wert unter den auf der Verpackung angegebenen Nennwert.

Warum haben unterschiedliche Dämmstoffe unterschiedliche R-Werte je Zoll?

Der R-Wert je Zoll hängt davon ab, wie ein Material der Wärmeleitung, der Konvektion und bei manchen Produkten der Strahlung entgegenwirkt — die Struktur der eingeschlossenen Luftzellen, die Rohdichte sowie die Frage, ob das Material offen- oder geschlossenzellig ist, beeinflussen die Leistung je Zoll.

Quellenangaben

  1. North American Insulation Manufacturers Association (NAIMA) — published typical R-value ranges by insulation material type.
  2. U.S. Department of Energy (DOE), Energy Saver program — insulation R-value guidance and typical per-inch ranges for common materials.
  3. International Code Council (ICC) — International Energy Conservation Code (IECC), climate-zone-based minimum R-value requirements for building assemblies.

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