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🌐 IP-Subnetzrechner

Dieser IP-Subnetzrechner nimmt eine IPv4-Adresse und eine CIDR-Präfixlänge entgegen (etwa 192.168.1.10/24) und liefert die Netzadresse, die Subnetzmaske, die Broadcast-Adresse, die erste und letzte nutzbare Host-Adresse sowie die Anzahl der nutzbaren Hosts. Er folgt den klassenlosen Adressierungsregeln von CIDR, einschließlich des Sonderfalls /31 für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nach RFC 3021.

Zuletzt geprüft: 2026-07-07
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Referenztabelle der CIDR-Präfixe

Die Tabelle führt gängige Präfixlängen mit ihren Masken in Punktnotation und den nutzbaren Hostzahlen nach den üblichen CIDR-Regeln auf.

PräfixSubnetzmaskeNutzbare Hosts
/8255.0.0.016.777.214
/16255.255.0.065.534
/24255.255.255.0254
/25255.255.255.128126
/26255.255.255.19262
/27255.255.255.22430
/28255.255.255.24014
/29255.255.255.2486
/30255.255.255.2522
/31255.255.255.2542 (Punkt-zu-Punkt, RFC 3021)
/32255.255.255.2551 (Route zu einem einzelnen Host)
  • Bei /31-Netzen hebt RFC 3021 die Reservierung von Netz- und Broadcast-Adresse auf, sodass auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen beide Adressen nutzbar sind; dieser Rechner weist 2 Hosts aus und zeigt beide Adressen als nutzbaren Bereich.
  • Die von RFC 1918 reservierten privaten Adressbereiche sind 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16 — Adressen aus diesen Blöcken sind im öffentlichen Internet nicht routbar.
  • Dieser Rechner deckt ausschließlich IPv4 ab; IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen mit eigenen Präfixkonventionen.

Was sind IP-Subnetting und CIDR?

Eine IPv4-Adresse ist eine 32-Bit-Zahl, die üblicherweise als vier dezimale Oktette geschrieben wird (zum Beispiel 192.168.1.10). Subnetting teilt die Adresse in einen Netzanteil, der das Subnetz bezeichnet, und einen Hostanteil, der ein Gerät darin bezeichnet. Die Trennstelle gibt die Präfixlänge an: /24 bedeutet, dass die ersten 24 Bit den Netzanteil bilden, sodass 8 Bit für Hosts verbleiben. Subnetting wurde in RFC 950 (1985) standardisiert.

CIDR — Classless Inter-Domain Routing, spezifiziert in RFC 4632 — ersetzte das alte Klassensystem A/B/C durch beliebige Präfixlängen in Schrägstrich-Notation. Die Subnetzmaske ist das Präfix, ausgedrückt als 32-Bit-Muster aus Einsen gefolgt von Nullen: /24 entspricht 255.255.255.0. Wendet man die Maske über ein bitweises UND auf eine Adresse an, ergibt sich die Netzadresse.

Innerhalb eines herkömmlichen Subnetzes sind zwei Adressen reserviert: Der Hostanteil aus lauter Nullen bildet die Netzadresse, der Hostanteil aus lauter Einsen die Broadcast-Adresse. Ein /24-Subnetz bietet daher 2⁸ − 2 = 254 nutzbare Host-Adressen. Die Ausnahme ist /31, das RFC 3021 für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen definiert: Da es nur zwei Adressen und keinen Broadcast gibt, sind beide nutzbar. Ein /32 bezeichnet eine Route zu einem einzelnen Host.

So verwenden Sie diesen IP-Subnetzrechner

  1. Geben Sie eine beliebige IPv4-Adresse innerhalb des betrachteten Subnetzes in Punktnotation ein (z. B. 192.168.1.10).
  2. Geben Sie die CIDR-Präfixlänge von 0 bis 32 ein — also die Zahl nach dem Schrägstrich in einer Notation wie /24.
  3. Lesen Sie die aus der Maske berechnete Netzadresse, Subnetzmaske und Broadcast-Adresse ab.
  4. Nutzen Sie den Bereich vom ersten bis zum letzten Host sowie die Hostanzahl, um die Geräteadressierung im Subnetz zu planen.

Die Mathematik hinter der Subnetzberechnung

usable hosts = 2^(32 − prefix) − 2 (for /0 to /30)
network = IP AND mask; broadcast = network OR (NOT mask)

Die Subnetzmaske für die Präfixlänge n ist ein 32-Bit-Wert mit n führenden Eins-Bits. Netzadresse = IP UND Maske; Broadcast-Adresse = Netzadresse ODER NICHT Maske; nutzbare Hosts = 2^(32−n) − 2 für Präfixe bis /30. Der erste nutzbare Host ist die Netzadresse plus eins, der letzte die Broadcast-Adresse minus eins.

Rechenbeispiel: 192.168.1.10/24. Die Maske lautet 255.255.255.0. Das UND ergibt das Netz 192.168.1.0; das ODER mit der invertierten Maske ergibt den Broadcast 192.168.1.255. Der nutzbare Bereich reicht von 192.168.1.1 bis 192.168.1.254 — das sind 2⁸ − 2 = 254 Hosts.

Häufige Fehler

  • Netz- und Broadcast-Adresse als vergebbare Hosts mitzählen — ein /24 umfasst 256 Adressen, aber nur 254 nutzbare Hosts (ausgenommen /31-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen).
  • Annehmen, jedes Subnetz beginne bei .0 und ende bei .255 — ein /26 wie 192.168.1.64/26 reicht von .64 (Netz) bis .127 (Broadcast).
  • Die Präfixlänge mit der Anzahl der Hostbits verwechseln: /24 bedeutet 24 Netzbits und 32 − 24 = 8 Hostbits.
  • Ein /30 (2 Hosts) dort verwenden, wo ein /31 (nach RFC 3021 ebenfalls 2 Hosts) den Adressverbrauch auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen halbieren würde.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele nutzbare Hosts hat ein /24-Netz?

254. Ein /24 lässt 8 Hostbits übrig, was 2⁸ = 256 Adressen ergibt. Davon dient die Adresse aus lauter Nullen als Netzkennung und die aus lauter Einsen als Broadcast, sodass 254 vergebbare Host-Adressen bleiben — in 192.168.1.0/24 etwa 192.168.1.1 bis 192.168.1.254.

Was bedeutet das /24 bei einer IP-Adresse?

Es ist die CIDR-Präfixlänge: die Anzahl der führenden Bits, die den Netzanteil der Adresse bilden. /24 bedeutet, dass die ersten 24 der 32 Bit das Netz bezeichnen, was der Subnetzmaske 255.255.255.0 entspricht, während die verbleibenden 8 Bit die Hosts darin bezeichnen.

Was ist eine Subnetzmaske?

Eine Subnetzmaske ist die Präfixlänge als 32-Bit-Muster geschrieben: Einsen über den Netzbits und Nullen über den Hostbits. Ein bitweises UND einer Adresse mit ihrer Maske ergibt die Netzadresse. Die Maske 255.255.255.192 entspricht beispielsweise /26 und lässt 6 Hostbits übrig (62 nutzbare Hosts).

Warum hat ein /31-Subnetz 2 nutzbare Hosts statt 0?

Nach den klassischen Regeln würde ein /31 beide Adressen für Netz- und Broadcast-Kennung verbrauchen. RFC 3021 (2000) definierte /31 für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen neu: Da genau zwei Endpunkte existieren und kein Broadcast nötig ist, sind beide Adressen vergebbar. Das halbiert den Adressverbrauch auf Router-zu-Router-Verbindungen gegenüber /30.

Was sind private IP-Adressen?

RFC 1918 reserviert drei IPv4-Blöcke für die private Nutzung: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Adressen aus diesen Bereichen dürfen in jeder Organisation oder jedem Heimnetz erneut verwendet werden, werden im öffentlichen Internet aber nicht geroutet; ein NAT-Gateway übersetzt sie für den Internetzugang in öffentliche Adressen.

Wozu dient die Broadcast-Adresse?

Die Broadcast-Adresse ist die höchste Adresse eines Subnetzes — alle Hostbits auf eins gesetzt. Ein an sie gesendetes Paket wird an jeden Host dieses Subnetzes zugestellt, worauf Dienste wie die DHCP-Erkennung angewiesen sind. Sie kann keinem Gerät zugewiesen werden; allerdings besitzen /31-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen überhaupt keine Broadcast-Adresse.

Quellenangaben

  1. Mogul J, Postel J. Internet Standard Subnetting Procedure. RFC 950, IETF, 1985.
  2. Fuller V, Li T. Classless Inter-domain Routing (CIDR): The Internet Address Assignment and Aggregation Plan. RFC 4632, IETF, 2006.
  3. Retana A, White R, Fuller V, McPherson D. Using 31-Bit Prefixes on IPv4 Point-to-Point Links. RFC 3021, IETF, 2000.
  4. Rekhter Y, Moskowitz B, Karrenberg D, de Groot GJ, Lear E. Address Allocation for Private Internets. RFC 1918, IETF, 1996.

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