Referenztabelle typischer Dateigrößen
Die Tabelle führt die von diesem Rechner verwendeten ungefähren Größen je Objekt sowie die daraus folgenden Anzahlen für ein 256-GB-Gerät auf. Alle Werte sind typische Richtwerte — die tatsächlichen Dateigrößen hängen von Auflösung, Codec, Bitrate und Kompressionseinstellungen ab.
| Inhaltstyp | Typische Größe (ca.) | Passt auf 256 GB (ca.) |
|---|---|---|
| Foto, 12-MP-JPEG | ~5 MB | 51.200 Fotos |
| Song, MP3 | ~4 MB | 64.000 Songs |
| 1080p-Video | ~5 GB pro Stunde | 51 Stunden |
| 4K-Video | ~20 GB pro Stunde | 12 Stunden |
| Bürodokument | ~0,5 MB | 512.000 Dokumente |
- Alle Größen je Objekt sind branchenübliche Näherungen. RAW-Fotos (20 bis über 50 MB), verlustfreies Audio, Video mit hoher Bitrate oder 60 fps sowie stark formatierte Dokumente können ein Mehrfaches davon belegen.
- Videogrößen hängen stark vom Codec ab: Moderne HEVC/H.265- oder AV1-Kodierungen können den Platzbedarf gegenüber älterem H.264 bei ähnlicher Qualität halbieren, während Kameraoriginale weitaus größer ausfallen können.
- Die Schätzung der nutzbaren Kapazität (~93%) bildet den Formatierungs-Overhead des Dateisystems sowie den Unterschied zwischen dezimaler und binärer Angabe ab; der genaue Wert variiert je nach Gerät und Dateisystem.
Was sagt eine Speicherplatzschätzung aus?
Eine Speicherplatzschätzung teilt den auf einem Gerät verfügbaren Platz durch die typische Größe eines einzelnen Objekts — eines Fotos, eines Songs, einer Stunde Video oder eines Dokuments — und liefert so eine ungefähre Anzahl der Objekte, die hineinpassen. Da Dateigrößen je nach Auflösung, Kompression und Inhalt stark schwanken, sind alle derartigen Schätzungen Planungswerte und keine exakten Zusagen.
Die hier verwendeten typischen Größen sind ausdrücklich Näherungen: Ein 12-Megapixel-JPEG-Foto liegt bei rund 5 MB (Smartphone-Fotos reichen je nach Motivkomplexität und Kompression etwa von 2 bis 8 MB), ein MP3-Song bei üblichen Bitraten bei rund 4 MB, komprimiertes 1080p-Video verbraucht etwa 5 GB pro Stunde, 4K-Video etwa 20 GB pro Stunde und ein typisches Bürodokument rund 0,5 MB. Die tatsächlichen Größen hängen vom Codec, der Bitrate und den Qualitätseinstellungen Ihres jeweiligen Geräts oder Programms ab.
Nicht die gesamte aufgedruckte Kapazität steht für Dateien zur Verfügung. Laufwerke werden in dezimalen Gigabyte vermarktet (1 GB = 10⁹ Byte), Betriebssysteme geben häufig in Binäreinheiten aus, und das Dateisystem selbst reserviert Platz für seine eigenen Strukturen. Dieser Rechner weist daher einen Näherungswert von etwa 93% der aufgedruckten Kapazität als nutzbar aus; der genaue Wert hängt vom Dateisystem und vom Gerät ab.
So verwenden Sie diesen Speicherplatz-Rechner
- Geben Sie die Speicherkapazität in GB so ein, wie sie auf der Festplatte, SSD oder Speicherkarte angegeben ist.
- Wählen Sie die Art der Inhalte, die Sie speichern möchten — Fotos, Songs, 1080p- oder 4K-Video oder Dokumente.
- Lesen Sie die geschätzte Objektanzahl (bei Video die Stundenzahl) ab, die auf der typischen Größe dieses Inhaltstyps beruht.
- Prüfen Sie die ungefähr nutzbare Kapazität, die Formatierungs- und Dateisystem-Overhead berücksichtigt.
Die Formel hinter der Speicherplatzschätzung
Die Kapazität in GB wird in Megabyte umgerechnet (1 GB = 1.000 MB dezimal) und anschließend durch die typische Größe eines Objekts in MB geteilt. Das Ergebnis wird abgerundet, da eine unvollständige Datei nicht hineinpasst.
Rechenbeispiel: eine 256-GB-Karte für 12-MP-Fotos. 256 GB = 256.000 MB; geteilt durch 5 MB je Foto ergibt das 51.200 Fotos. Für 4K-Video fasst dieselbe Karte 256.000 ÷ 20.000 = 12 volle Stunden. Die ungefähr nutzbare Kapazität beträgt 256 × 0,93 ≈ 238 GB.
Häufige Fehler
- Anzunehmen, die gesamte aufgedruckte Kapazität stehe für Dateien zur Verfügung — Formatierungs-Overhead und Systemdaten verringern den nutzbaren Platz um mehrere Prozent.
- Einen einzigen Wert für 'Fotos pro GB' auf alle Kameras anzuwenden: Ein 12-MP-JPEG (~5 MB) und eine 45-MP-RAW-Datei (~50 MB) unterscheiden sich um eine Größenordnung.
- Codec und Bitrate des Videos zu ignorieren — dieselbe Stunde 4K-Material kann von ~7 GB (effiziente Streaming-Kodierung) bis über 40 GB (Kameraoriginal mit hoher Bitrate) reichen.
- Dezimale GB auf der Verpackung mit binären GiB des Betriebssystems zu verwechseln, wodurch das Gerät rund 7% kleiner wirkt als beworben.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Fotos passen auf 256 GB?
Bei einer typischen Größe von 5 MB für ein 12-Megapixel-JPEG passen etwa 51.200 Fotos auf 256 GB (256.000 MB ÷ 5 MB). Höher auflösende Sensoren, Serienaufnahmen und RAW-Dateien senken diese Zahl erheblich — eine RAW-Datei von 50 MB reduziert sie auf rund 5.100.
Wie viele Stunden 4K-Video passen auf 1 TB?
Bei einem typischen Verbrauch von etwa 20 GB pro Stunde fasst 1 TB (1.000 GB) rund 50 Stunden 4K-Video. Der reale Wert hängt stark von Codec und Bitrate ab: Effiziente HEVC-Kodierungen benötigen weniger Platz, während Kameraoriginale mit hoher Bitrate das Doppelte oder mehr belegen können.
Warum ist die nutzbare Kapazität kleiner als die aufgedruckte?
Daran sind zwei getrennte Effekte beteiligt. Erstens reserviert das Dateisystem beim Formatieren Platz für seine eigenen Strukturen. Zweitens werden Laufwerke in dezimalen Gigabyte (10⁹ Byte) gekennzeichnet, während viele Betriebssysteme in binären Gibibyte ausgeben, sodass die Zahl auf dem Bildschirm rund 7% kleiner wirkt. Der Wert von ~93% in diesem Rechner ist eine Näherung, die den typischen Overhead abdeckt.
Wie genau sind die hier verwendeten typischen Dateigrößen?
Es handelt sich um ausdrückliche Näherungen für gängige Consumer-Formate: ~5 MB je 12-MP-JPEG, ~4 MB je MP3-Song, ~5 GB pro Stunde 1080p-Video, ~20 GB pro Stunde 4K-Video und ~0,5 MB je Dokument. Ihre eigenen Dateien können je nach Auflösung, Bitrate, Codec und Kompressionseinstellungen kleiner oder größer sein; behandeln Sie die Ergebnisse daher als Planungswerte.
Wie viel Speicherplatz brauche ich für Musik?
Bei rund 4 MB je MP3-Titel fasst 1 GB etwa 250 Songs, 64 GB etwa 16.000 Songs und 256 GB etwa 64.000 Songs. Verlustfreie Formate wie FLAC sind je Titel im Schnitt rund 5- bis 10-mal größer, eine verlustfreie Sammlung benötigt daher entsprechend mehr Platz.
Quellenangaben
- ISO/IEC 80000-13:2008. Quantities and units — Part 13: Information science and technology — decimal vs binary storage units.
- NIST. Prefixes for binary multiples. physics.nist.gov reference on SI and IEC prefixes for data storage.